Profilunterricht
Dieses Fach wird an der Schillerschule bereits seit dem Schuljahr 2005/06 unterrichtet, zunächst in den Jahrgängen 7-9 (für G8) bzw. seit dem Schuljahr 2016/17 in den Jahrgängen 8-10 (für G9).
Es orientiert sich an den Interessen und Neigungen der Schülerinnen und Schüler:Â
Aktives Handeln, Bewegen, Experimentieren, Forschen und Erkunden stehen im Vordergrund.
Dabei sollen insbesondere
- individuelle Begabungen gefördert,
- Methoden eingeübt und trainiert,
- die eigene Lernbereitschaft gefordert und herausfordert
- die Zusammenarbeit im Team geübt
- Muße zur intensiven Beschäftigung mit relevanten Themenkomplexen geweckt
werden.
Warum Profilunterricht
Die Profile stellen sich vor
Akademie der Künste
Forschen und Präsentieren
Spanisch
- Grundlegendes
- Impressionen
Grundlegendes zum Profilunterricht in Jg. 8-10 (ab Sj. 2016/17)
Der Profilunterricht umfasst an der Schillerschule je 3 Unterrichtsstunden in den Jahrgängen 8, 9 und ab 2018 in Jg. 10. Damit die Gesamtpflichtstundenzahl der Schülerinnen und Schüler in Jg. 8-10 nicht überschritten wird, geben alle Fächer mit Ausnahme der Fächer Politik, Religion/Werte und Normen sowie Sport im Verlauf der drei Schuljahre eine Stunde zugunsten des Profilunterrichts ab.
Der Profilunterricht erstreckt sich auf den fremdsprachlichen, den musisch künstlerischen, den gesellschaftswissenschaftlichen und den naturwissenschaftlichen Fachbereich. Informatik und Darstellendes Spiel werden mit einbezogen.
Die Leistungen in den Profilfächern werden zensiert und sind versetzungs- und abschlusswirksam. Bei der Leistungsmessung stehen die dem Charakter des Unterrichts entsprechenden Aktivitäten der Schülerinnen und Schüler im Vordergrund.
Merkmale des Unterrichts:
- Der Profilunterricht liegt am Ende des Vormittags. Damit kann man z.B. für Exkursionen oder Vorträge mehrere Stunden zusammenfassen ohne den übrigen Unterricht zu behindern.
- Um projektorientiertes Arbeiten sinnvoll zu gestalten, werden die Stunden möglichst in Doppelstunden unterrichtet.
- Zur Unterstützung des beabsichtigten fächerverbindenden und fachübergreifenden Lernens werden die einzelnen Halbjahre mit Ausnahme der Fremdsprachen in der Regel von zwei Lehrkräften geplant und unterrichtet.
- Neben der sachlich inhaltlichen Erarbeitung erhält die Aneignung methodischer Kompetenzen eine übergeordnete Bedeutung. Die Schülerinnen und Schüler sollen unterschiedliche Methoden erproben und in ihrer Wirksamkeit auswerten. So können sie eigene Lernstrategien entwickeln.
- Die Profile werden in klassenübergreifenden Kursgruppen unterrichtet.
- Die Wahl des Profils bedeutet keine Vorentscheidung für die Schwerpunktbildung in der Qualifikationsphase der Oberstufe.
- In allen Profilen werden gleiche Fähigkeiten vermittelt. Sie wirken in den übrigen Fachunterricht hinein und entlasten ihn.
Gemeinsame Ziele in allen Profilangeboten
Die Schülerinnen und Schüler sollen lernen
- zu beobachten, zu erkunden und Zusammenhänge herzustellen,
- eigenständig ihre Arbeit in der Schule und zu Hause zu organisieren,
- ein Projekt zu planen, durchzuführen und dies zu dokumentieren,
- im Team zusammen zu arbeiten,
- mit außerschulischen Experten zu arbeiten,
- sich an außerschulischen Lernorten zielgerichtet zu orientieren,
- ihre Arbeitsergebnisse öffentlich wirkungsvoll vorzustellen.
PU-Projekttag Jahrgang 9: Feinschliff für Solarautos
Wir, der PU-Kurs „Mensch-Natur-Technik“ aus dem Profil „Forschen und Präsentieren“, haben den Auftrag bekommen, in der letzten Arbeitsphase des Halbjahres in sieben Teams Solarautos zu bauen. Mit diesen Autos sollen wir am SolarCup 2018 teilnehmen.
Zur Verfügung standen uns ein Elektromotor, ein Kondensator, drei Solarplatten, Kabel, ein sechspoliger Schalter und weitere eigene Materialien.  An diesem Projekt haben wir insgesamt sechs Wochen gearbeitet. Den PU-Tag am Donnerstag, 17.5.2018, haben wir genutzt, um unsere Fahrzeuge endgültig fertig zu bauen und zu testen. Nach den letzten Probefahrten steht nun am 29.5.2018 beim „SolarCup Hannover“ das Rennen an. Wir sind gespannt und hoffen auf Sonne!
PU-Kurs „Mensch-Natur-Technik“ (SNK/GAK),
Jahrgang 9, Profil „Forschen und Präsentieren“
PU-Tag Jahrgang 8: Traumgartenbau
Am Dienstag, den 14.11.2017 war der diesjährige PU-Tag des 8. Jahrgangs. Auch bei Winterwetter hat die PU-Gruppe „Garten(t)räume“ sich mit der Gestaltung schöner Gärten beschäftigt. Traumhafte Modelle eigener Vorstellungen zukünftiger Gärten wurden gebaut. Die Fotos zeigen, wie vielfältig die Ideen sein können.Â
S. Gebhard & K. Gärtner
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Neuigkeiten
Regionalwettbewerb Hannover Jugend forscht 2026

Am Mittwoch, dem 18.02.2026, hat der „Jugend forscht“ Regionalwettbewerb stattgefunden, erstmals an der Hochschule Hannover als neuem Standort. Und mit „Maximaler Perspektive“, dem diesjährigen Motto, präsentierten Jungforschende ihre aktuellen Projekte . Neben Gesprächen mit Jurys, Schülergruppen und weiteren Besucherinnen und Besuchern in der gut gefüllten Aula der Hochschule, dem Austausch mit anderen Teilnehmenden und einem Besuch in der Mensa erwartete die Schülerinnen und Schüler am Freitag eine gelungene Abschlussveranstaltung, bei der gleich mehrere Schülerprojekte ausgezeichnet wurden. Von der Schillerschule haben Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 13 mit insgesamt 9 Projekten an dem Wettbewerb teilgenommen und mit großem Engagement ihre Forschungsarbeiten präsentiert.
Projekte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Jugend forscht-AG der Schillerschule, der Coding & Making-AG und und dem Profilunterricht „Forschen & Präsentieren“:
Jugend forscht junior (bis 14 Jahre):
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- Filippo und Philipp (Klasse 5d): Windrad mit Solarmodulen
- Christina und Mia (Klasse 6d): Nachhaltiger Kleber
- Egemen (Klasse 7d): Kann ein Computer ein guter Tic-Tac-Toe-Spieler sein?
- Simon (Klasse 9c): Auswirkung von Störungen auf stabile Objekte i Game of Life
Jugend forscht:
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- Julia (Klasse 10c): Wie sich die Haarstruktur der verschiedenen Haartypen durch Hitzeeinwirkung?
- Claudia (Jg. 12): Entwicklung eines Modells eines morphenden Winglets für den Airbus A320neo
- Leander und Tobias (Jg. 12): AlpineVision – Bergrettung effizienter machen
- Erasmus (Jg. 12): Scripted: Entwicklung einer Programmiersprache als Werkzeug für Minecraft
- Kseniia (Jg. 13) und Anna (Jg. 12): LiClair: Ausfällung von reinem Lithiumcarbonat im Recycling von Lithium-Ionen-Batterien
Bei der Feierstunde am Freitag, 20.02. wurden die einzelnen Projekte gewürdigt, die Urkunden verliehen und die Preise vergeben.
Wir gratulieren allen Teilnehmenden zu ihren tollen Projektergebnissen in teils wieder stark vertretenen Fachgebieten. Eine tolle Leistung!Â
Wir gratulieren außerdem:
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- Filippo & Philipp zum 2. Preis im Fachgebiet Physik (Jugend forscht junior) sowie zum Sonderpreis „Energie“
- Egemen zum 3. Preis und Simon zum 2. Preis im Fachgebiet Mathematik/Informatik (Jugend forscht junior)
- Leander & Tobias zum 2. Preis im Fachgebiet Arbeitswelt (Jugend forscht) sowie zum Sonderpreis „Mit Sicherheit die Zukunft gestalten“
sowie
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- Claudia zum 1. Preis im Fachgebiet Technik (Jugend forscht) sowie zum Sonderpreis „Sonderpreis Elektronik, Energie- oder Informationstechnik“
- Erasmus zum 1. Preis im Fachgebiet Mathematik/Informatik (Jugend forscht)
- Kseniia & Anna zum 1. Preis im Fachgebiet Chemie (Jugend forscht)
Zum Abschluss konnte sich noch die gesamte Jugend forscht Gruppe mit Kseniia & Anna über den Förderpreis des Freimaurerischen Kultur- und Sozialwerks „Friedrich zum weißen Pferde“ für ihr Projekt und die Schillerschule freuen.
Durch ihre sehr guten Platzierungen konnten sich Claudia, Erasmus, Kseniia & Anna über eine Einladung zum Landeswettbewerb von „Jugend forscht“ an die TU Clausthal freuen, wo sie im März ihre Projekt erneut vorstellen können.  Wir wünschen ihnen weiterhin viel Erfolg!
Falls unsere diesjährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihren Projekten und dieser Bericht deine Neugier geweckt haben, darfst du gerne jederzeit bei der Jugend-forscht-AG vorbeischauen (derzeit montags 7./8. Stunde im Bio-Trakt) oder uns anderweitig ansprechen!
Wir freuen uns auf viele interessante Ideen und Projekte!
Nach dem Wettbewerb ist vor dem Wettbewerb!
S. Gaertner, S. Hahn,
A. Schnecke und B. Ziegenmeyer
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- Hier geht’s zur Webseite der Jugend forscht-AG an der Schillerschule

mit weiteren Berichten, Fotos und Materialien zu Jugend forscht & Jugend forscht junior.Â
- Hier geht’s zur Webseite der Jugend forscht-AG an der Schillerschule
PU-Tag Baustein Forschen und Präsentieren Jg.10
Am Freitag, dem 13. März, fand der PU-Tag des 10. Jahrgangs statt. Im Baustein „Forschen und Präsentieren“ arbeitet unser Kurs daran, ein Junior Science Café zum Thema Künstliche Intelligenz eigenständig zu planen und durchzuführen. Wir trafen uns um 8:00 Uhr in der Schule mit dem Ziel, in der Planung deutlich voranzukommen und ein präzises Thema festzulegen.
Zu Beginn stellte die Projektleitungsgruppe ihren zuvor erarbeiteten Ablaufplan vor. Anschließend präsentierten die einzelnen Teams kurz ihre jeweiligen Tagesziele, sodass ein klarer Überblick über die anstehenden Aufgaben entstand.
Die nächste Besprechung war ursprünglich für 10:00 Uhr angesetzt, verzögerte sich jedoch um etwa eine halbe Stunde. Die zusätzliche Zeit wurde produktiv genutzt: Eine Gruppe kontaktierte mehrere Experten, um mögliche Gesprächspartner für die Veranstaltung zu gewinnen. Eine andere Gruppe kümmerte sich um die Raumplanung und entwickelte erste Ideen für eine passende Gestaltung. Das Kommunikationsteam produzierte Inhalte für die Social-Media-Kanäle, teilweise unter Einsatz von KI-Tools, um die Reichweite zu erhöhen und das Projekt bekannter zu machen.
Nach der verspäteten Besprechung wurde die Arbeit mit hoher Motivation fortgesetzt. Die Moderationsgruppe bereitete sich intensiv auf ihre spätere Rolle vor und erarbeitete Strategien für eine strukturierte und interessante Gesprächsführung. Parallel dazu wurden Flyer mit allen wichtigen Informationen gestaltet, überarbeitet und anschließend gedruckt, um für die Veranstaltung zu werben.
Im weiteren Verlauf wurden die bisherigen Ergebnisse zusammengetragen und teilweise bereits aufeinander abgestimmt, sodass ein einheitliches Gesamtbild für das geplante Junior Science Café entstand. Besonders deutlich wurde, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Gruppen ist, da viele Aufgaben ineinandergreifen.
Insgesamt wurde von 8:00 bis 13:00 Uhr sehr effektiv und konzentriert gearbeitet. Die Aufgabenverteilung funktionierte reibungslos, auch ohne starkes Eingreifen von Herrn Gärtner, der sich weitgehend aus dem Management zurückzog und den Gruppen eigenständiges Arbeiten ermöglichte. Der Umfang und die Struktur des Tages waren gut gewählt, was besonders der Projektleitung zuzuschreiben ist.

Junior-Science-Café: Künstliche Intelligenz in Kunst und Entertainment
Wir sind der PU-Kurs des 10. Jahrgangs und beschäftigen uns im Rahmen unseres Junior-Science-Cafés mit dem Thema Künstliche Intelligenz in Kunst und Entertainment. KI ist heute in der Lage, Musik zu komponieren, Bilder zu erzeugen und Texte zu verfassen. Diese Entwicklungen eröffnen neue kreative Möglichkeiten, bringen jedoch auch Herausforderungen und grundlegende Fragen mit sich.
Im Zentrum der Veranstaltung steht die Auseinandersetzung damit, ob Künstliche Intelligenz vor allem als Werkzeug verstanden werden kann oder zunehmend in Konkurrenz zu Künstlerinnen und Künstlern tritt. Zudem wird beleuchtet, wie sich durch den Einsatz von KI unser Verständnis von Kreativität verändert.
Für die Diskussion konnten wir erfahrene Gäste gewinnen: die Synchronsprecher Benjamin Stolz und Arndt Schmöle, die Einblicke in ihre Arbeit im Bereich Stimme und Medien geben, sowie den KI-Künstler Fritjof Vogt, der mit KI-generierter Kunst arbeitet und neue kreative Ausdrucksformen erprobt. Sie stellen unterschiedliche Perspektiven auf Chancen und Risiken dar und berichten aus ihrer Praxis.
Die Veranstaltung findet am 21. Mai um 17:00 Uhr im Multispace der Schillerschule statt.
Wir freuen uns auf zahlreiche interessierte Besucherinnen und Besucher!

PU „Akademie der Künste: Backstage – Offstage – Onstage“ (2. Quartal)
Im zweiten Quartal unseres PU-Kurses „Akademie der Künste“ (Jg . 10) stand die Weiterentwicklung unseres Theaterstückes im Mittelpunkt. Zu Beginn reflektierten wir den bisherigen Arbeitsprozess sowie den bisherigen Unterrichtsverlauf mithilfe einer Umfrage und planten den PU-Tag, um eine bessere Übersicht über die Aufgaben zu bekommen, die noch erledigt werden müssen. Vor allem wollten wir aber Kontrolle über eines unserer größten Probleme gewinnen: Die Zeit, die uns für den gesamten Prozess zur Verfügung steht.Â
Zu Beginn des Quartals haben wir anhand von einer Art Checkliste „10 Schritte zum Krimi“ die Idee für unser eigenes Kriminalstück weiter ausgeschärft. Nachdem wir diese Schritte weitestgehend bearbeitet hatten, stand der für uns wichtigste Tag des Quartals an, der PU-Tag. Den PU-Tag starteten wir mit dem Schreiben unserer Rollenanalysen. Jeder konnte seinen eigenen Charakter weiter ausschärfen und diesem Tiefe verleihen. Ebenfalls konnten wir uns am PU-Tag um Bühnenbild und Kostüme kümmern. Bei diesen für den Prozess sehr wichtigen Schritten konnte man merken, wie unser Kurs immer weiter zusammenwuchs. Um uns als Kurs noch mehr zu vertrauen und sich einander zu öffnen, beendeten wir den für uns sehr produktiven Tag mit einer kleinen Improvisationsschauspiel-Übung. Nachdem wir am PU-Tag den Grundstein für unser Theaterstück legen konnten, konnten wir in den folgenden Wochen an unserem Textbuch arbeiten. Zunächst schrieben wir alle Informationen zu unserer Idee und den gewünschten Szenen auf, um dann einen möglichst guten Entwurf des Textbuches von der KI zu erhalten. Wir haben uns dafür entschieden, das Textbuch von der KI grob entwickeln zulassen, da die Zeit sonst leider nicht auf unserer Seite gewesen wäre. Durch die KI erhielten wir somit ein Textbuch, welches wir weiterentwickeln und verbessern konnten. So landen wir auch schon sehr schnell am Ende unseres Quartals, da nicht zu unterschätzen ist, wie lange es wohl dauern möge, ein Textbuch mit 17 Szenen zu verbessern und unseren Ideen entsprechend anzupassen. Durch den Prozess, das Textbuch immer weiter zu verbessern und unseren Vorstellungen anzupassen, konnte man deutlich wahrnehmen, wie gut unser Kurs inzwischen zusammenarbeitet.Â
Insgesamt lässt sich zusammenfassen, dass wir in diesem Quartal sowohl wichtige inhaltliche als auch organisatorische Grundlagen für unser Theaterstück erarbeiten konnten. Besonders die Entwicklung unseres Textbuches und die Rollenarbeit haben große Fortschritte gezeigt. Auch wenn wir das Textbuch noch ein wenig verändern müssen, haben wir nun eine gute Basis, um an der praktischen Umsetzung aller Ideen im kommenden Quartal arbeiten zu können.
Für den PU-Kurs: Emma, Emuun, Mia, Mathilda
PU „Akademie der Künste: Backstage – Offstage – Onstage“ (1. Quartal)
Im ersten Viertel unseres PU-Kurses „Akademie der Künste“ (Jg. 10) lag der Schwerpunkt zunächst darauf, uns als Gruppe besser kennenzulernen und eine gemeinsame Basis für die weitere Projektarbeit zu schaffen.
In den ersten Stunden tauschten wir uns über unsere bisherigen Erfahrungen im Unterricht aus und sammelten Ideen, wie wir den Kurs gestalten möchten. Dabei überlegten wir, welche Methoden uns bei der Organisation und Dokumentation unseres Projekts unterstützen könnten. Unter anderem beschäftigten wir uns mit der Erstellung einer Edumap, die uns helfen sollte, unsere Inhalte, Ergebnisse und Planungen übersichtlich festzuhalten. Gleichzeitig informierten wir uns allgemein über das Thema Theater, um ein grundlegendes Verständnis für typische Arbeitsweisen und Möglichkeiten zu bekommen.
In den nächsten Stunden folgten verschiedene schauspielerische Auflockerungsübungen, wir sollten z. B. eine Situation schauspielern und dabei besonders auf unsere Mimik und Haltung achten. Diese dienten dazu, Hemmungen abzubauen und das Verhältnis in der Gruppe zu stärken. Als Kurs wollten wir unbedingt ein eigenes Theaterstück auf die Beine stellen. Deshalb teilten wir uns in kleinere Gruppen auf und recherchierten unterschiedliche Theatergenres. Dabei verglichen wir typische Merkmale und suchten ein Thema, das uns allen gefiel. Wir waren uns einig, dass wir ein Kriminalstück entwickeln und schließlich selbst aufführen wollten.
In den folgenden Unterrichtsstunden begann dann die konkretere Planung unseres Projekts. Zunächst sammelten wir in der Gesamtgruppe, was für ein Theaterprojekt grundsätzlich notwendig ist: Requisiten, Kostümen, Rollenverteilung, Bühnenbild, Ablaufplänen und Zeitmanagement. Anschließend widmeten wir uns erneut in Kleingruppen der Entwicklung möglicher Geschichten. Jede Gruppe entwarf eigene Ideen, die wir später gemeinsam vorstellten und diskutierten. Am Ende entschieden wir uns für die Story „Mord im Dorf“ – dies ist ein Kriminalfall, der in einem vom Schnee eingeschlossenen Dorf im Jahr 1946, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, spielt. Nachdem das Grundkonzept feststand, teilten wir uns erneut in thematische Gruppen auf, um das Stück mithilfe eines Krimiplaners weiter auszuarbeiten. Dabei beschäftigten wir uns mit Fragen wie: Wer ist das Opfer? Wer könnten die Verdächtigen sein? Welche Motive spielen eine Rolle? Wie läuft die Auflösung ab?
Neben der inhaltlichen Arbeit schauten wir uns erste Kostümideen an, besprachen mögliche Rollen und überlegten, welche Requisiten wir benötigen würden. So entstand Schritt für Schritt ein immer klareres Bild unseres zukünftigen Theaterstücks. Den Abschluss des ersten Viertels bildete unser PU-Tag, an dem wir einen kompletten Schultag lang ausschließlich an unserem Projekt arbeiten konnten. Zu Beginn des Tages besprachen wir ausführlich, welche Aspekte wir an diesem Tag vertiefen wollten und erstellten eine gemeinsame To-Do-Liste. Anschließend arbeiteten wir in verschiedenen Gruppen weiter: Einige entwickelten die Charaktere detaillierter, andere erarbeiteten einen genauen Handlungsplan oder beschäftigten sich mit dem Entwurf und der Gestaltung erster Kostüme. Außerdem hatten wir die Möglichkeit, uns die Bühne genauer anzuschauen und erste Szenen probeweise zu spielen, um ein Gefühl für Raum, Bewegungen und Atmosphäre zu bekommen.
Insgesamt war das erste Viertel unseres Projekts sehr produktiv und aber auch anstrengend, da wir viel Zeit in die Planung und Ausarbeitung stecken mussten, jedoch konnten wir letztlich den Grundstein und die Basis für unser Theaterstück legen.
Für den PU-Kurs: Ole, Maximilian, Leah
Waldexkursion in den Misburger Wald
Zu Beginn der Exkursion trafen wir uns am Waldforum im Misburger Wald und teilten uns in mehrere Gruppen auf. Während wir auf der Suche nach der ersten Station waren, fiel uns auf, dass die Wege sehr schlammig waren. Daraufhin hat die Gruppe von Anneke, Johanna, Fiona und Martin erklärt, woher das kommt und welchen Bezug es zu Forstwirtschaft hat. Der Schlamm hängt mit Forstwirtschaft zusammen, da im Wald regelmäßig Fahrzeuge eingesetzt werden, um Holz abzutransportieren. Sie ermöglicht eine nachhaltige Nutzung des Waldes und liefert Holz als nachwachsenden Rohstoff, zum Beispiel für Möbel oder Kaminholz. Außerdem tragen Wälder zum Klimaschutz bei, da sie CO2 speichern und ein Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen sind. Auf unserer Exkursion sind uns außerdem viele Menschen entgegengekommen, die den Wald zum Spazieren oder zum Gassi gehen und Joggen nutzten. Die Eilenriede ist ein Mischwald mit verschiedenen Baumarten. Diese lassen sich anhand ihrer Rinde oder Früchte erkennen. Die Blätter, an denen man sonst auch gut ablesen kann, um welchen Baum es sich handelt, hingen jetzt im Spätherbst nicht mehr so zahlreich an den Bäumen. Trotzdem konnten wir Baumsorten wie Birke, Ahorn und Nadelbäume erkennen, was nicht untypisch für die Eilenriede ist, da sie ein Mischwald ist. Zusätzlich haben wir über die verschiedenen Ebenen im Wald, die vom Waldboden bis zu den höchsten Baumkronen reichen, geredet. Danach wurde erklärt, dass die Eilenriede der Stadt gehört und ein öffentlicher Wald ist und nicht etwa Privatbesitz. Die Stadt ist für Pflege, Bewirtschaftung und Naturschutz verantwortlich. Ein weiteres Thema waren die Tiere im Wald und die Jagd. In der Eilenriede leben viele unterschiedliche Tierarten, wie beispielsweise Vögel oder Amphibien. Die Jagd ist erlaubt, jedoch streng geregelt. Sie dient dazu, die Wildbestände zu kontrollieren und das ökologische Gleichgewicht zu erhalten. Die Jagd hat generell positive Auswirkungen, solange keine Überjagd zustande kommt. Zum Schluss beschäftigten wir uns mit dem Boden. In der Eilenriede gibt es je nach Lage sehr unterschiedliche Böden, die je nachdem, ob sie trocken oder feucht, nährstoffreich oder nährstoffarm sind, auch beeinflussen, welche Pflanzen wachsen.
Hannah & Leo, PU Nachhaltigkeit




PU-Tag: Debattieren in Hildesheim / Debattierausflug nach Hildesheim
Der diesjährige PU-Tag führte uns, den Profilunterrichtskurs „Jugend debattiert“ des 10. Jahrgangs, im November nach Hildesheim, wo wir uns in spannenden Debatten mit der Andreanum-Schule messen durften. Wir konnten unsere Debattierfähigkeiten dabei deutlich verbessern, da wir nicht nur in den vor Ort zugelosten Positionen (P1, P2, C1, C2) debattieren mussten und uns somit auf jede dieser Positionen vorbereiten mussten, sondern auch in zugelosten Gruppen gegen Schüler*innen, die wir zuvor bei Kennenlernspielen und einer Schulführung getroffen hatten, antraten. Dadurch konnten wir unheimlich viel voneinander lernen und haben besonders unser Auftreten verbessert sowie unsere Sicherheit im Argumentieren entwickelt. Gerade die Herausforderung, spontan und überzeugend zu diskutieren, machte den Tag besonders spannend. Die abschließende Prüfungsdebatte in der Aula war das Highlight des Tages, da wir sowohl durch das aktive Debattieren vor viel Publikum über die Frage „Sollen in der Schule mehr praktische Fächer eingeführt werden?“ als auch durch Zuhören, Feedbackgeben, gemeinsames Reflektieren und das Verkünden der Gewinner einiges mitnehmen konnten. Insgesamt war es ein toller PU-Tag, da wir nicht nur viel Spaß beim Debattieren hatten, sondern auch viele tolle neue Leute kennenlernen durften. So endete der Tag für uns als eine gut gemeisterte Reise, von der wir mit Rückenwind in die nächsten Debatten starten. von Soraya K.
Das verlorene Herz der Märchenwelt – Grimms Helden auf Mission
Am 3. und 4. Juni 2025 war es endlich so weit: Nach monatelanger Vorbereitung brachte der PU-Kurs Jahrgang 10 der „Akademie der Künste“ sein selbst entwickeltes Theaterstück „Das verlorene Herz der Märchenwelt – Grimms Helden auf Mission“ auf die Bühne der Schulaula und das mit großem Erfolg!
Die Abendvorstellung fand vor knapp 100 Zuschauer*innen statt. Hierbei standen einige Darsteller*innen erstmals selbst auf der Bühne, während andere hinter den Kulissen für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Ob Lichtwechsel, Requisiten oder Umbauten, die Arbeit im Hintergrund war ebenso wichtig wie das Schauspiel selbst. Dank guter Vorbereitung und Teamarbeit lief alles wie geplant und der verdiente Applaus am Ende war die Belohnung für monatelange Arbeit.
Sowohl die Vorstellung der A-Besetzung am 03.06. als auch die Vorstellung der B-Besetzung für Jahrgang 5 am Tag darauf überzeugten das Publikum. Trotz anfänglicher Nervosität überzeugten die Darsteller*innen mit Spielfreude, Improvisationstalent und viel Leidenschaft.
Was bleibt, sind wertvolle Erfahrungen: Lampenfieber überwinden, spontan reagieren, gemeinsam Lösungen finden und vor allem die Erkenntnis, dass ein Theaterstück nur dann gelingt, wenn auf und hinter der Bühne alle an einem Strang ziehen.
Für alle, die selbst einmal Bühnenluft schnuppern, eigene Ideen umsetzen und erleben möchten, was hinter einer Theaterproduktion steckt, ist der PU-Kurs ‚,Akademie der Künste‘‘ eine tolle Gelegenheit. Kreativität, Teamarbeit und neue Erfahrungen sind hier garantiert.
 Lana A., Lana M., Liliana, Antonia, Lada, Sarah, Vada, Yasemin, Wadim, Elham, Emil
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https://youtu.be/C_jCZ6O4hH8
Debattieren am PU-Tag Jg. 10
Grundrechte, Menschenwürde und Meinungsfreiheit – all das sind tragende Säulen einer wehrhaften Demokratie. Am PU-Tag hatten wir das Vergnügen, gemeinsam mit dem PU-Kurs „Jugend debattiert“ aus Jahrgang 10, über kontroverse Themen zu diskutieren. Im Mittelpunkt stand dabei die aktuelle Debatte über Hate Speech. Zu diesem Anlass besuchte uns der Debattierclub Hannover und wir erhielten in spannenden Workshops Einblicke in die Kunst der Rhetorik. Dabei übten wir unter anderem, wie man überzeugende Argumente formuliert oder wie man sich klar und deutlich ausdrückt. Während der Debatten wurden wir von den erfahrenen Mitgliedern des Clubs beim Debattieren begleitet. In der Abschlussdebatte traten wir den erfahrenen Mitgliedern des Debattierclubs mit starken Argumenten und viel Engagement entgegen.
Der Tag hat uns gezeigt, dass es wichtig ist sich kritisch und fundiert mit gesellschaftlichen Themen auseinander zusetzen und dabei andere Meinungen zu respektieren. Vor allem aber haben wir erkannt, dass Veränderungen nur möglich sind, wenn man sich aktiv in politische Diskussionen einbringt.
Marlene W. & Jonah K.

Landeswettbewerb Jugend forscht junior 2025








In diesem Jahr ging es für zwei Projektgruppen zum niedersächsischen Landeswettbewerb von Jugend forscht junior nach Einbeck, wo sie Ende April eingeladen waren ihre Arbeiten erneut zu präsentieren:
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- Anneke und Johanna stellten ihre Untersuchung „Wohngebiet und See: Ein Klimavergleich“ im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften vor.
- Bau und Programmierung eines „Raumvermessungsroboter“ war das Thema des Projektes von Alex, Johann und Leo im Fachgebiet Technik.
Beide Projekte waren im Profilunterricht „Forschen und Präsentieren“ (Jg. 9) aus der Arbeit mit einer Sensebox (einem recht einfach zu programmierenden Mikrocontroller, der mit verschiedenen Sensoren zu einer individuellen Umweltmessstation erweitert werden kann) entstanden.
Hier ein kleiner Einblick in die Wettbewerbstage von Anneke und Alex:
Am Donnerstag, 24. April, 2025, haben Johanna und ich uns mit unseren Mitschülern und Frau Ziegenmeyer am Bahnhof getroffen und sind nach einiger Verzögerung nach Einbeck gefahren. Die Zugfahrt wurde durch den Shuttlebus, einen Oldtimer, vervollständigt. Nach dem Eintreffen im PS.Speicher haben wir unseren Stand aufgebaut und unser Projekt ein erstes Mal der Jury vorgestellt. Nach einem Kennenlernen der KWS haben wir unsere (sehr netten) Zimmernachbarn kennengelernt. Am Freitag haben wir unser Projekt ein weiteres Mal vorgestellt und abends in der Multifunktionshalle einen Flashmob gelernt. Dieser wurde dann am Samstag bei der Feierstunde vorgeführt, nachdem die Öffentlichkeit vorher noch die Projekte anschauen konnte. Für uns ist der Wettbewerb gut verlaufen, da wir beide viel Spaß hatten, neue Freunde gefunden haben und mit einem Sonderpreis nach Hause fahren durften.
Anneke, Klasse 9b, für das Team „Klimavergleich“
Wir, Alex, Johann und Leo aus der Klasse 9d, hatten die Gelegenheit, am Jugend forscht junior Landeswettbewerb teilzunehmen. Während dieser drei Tage in Einbeck nahmen wir an verschiedenen Aktivitäten teil. Besonders interessant war unser Besuch bei KWS, einer Pflanzenzüchtungsfirma, sowie die Ausstellungen des PS.Speicher, die eine Vielzahl historischer Fahrzeuge präsentierten. Unser Projekt war ein Raumvermessungs-Roboter, den wir gemeinsam entwickelt haben. Das Ziel war es, eine präzise und effiziente Lösung zur Raumvermessung zu schaffen. Von der Planung bis zur Umsetzung haben wir viel gelernt und wichtige Erfahrungen gesammelt. Die Präsentation unserer Idee vor der Jury war ein entscheidender Moment für uns. Auch der Austausch mit anderen Teams war bereichernd. Wir haben viel über die Projekte der anderen Teilnehmer erfahren und neue Kontakte geknüpft. Die Teilnahme hat uns gezeigt, wie wichtig Teamarbeit und kreative Lösungen sind. Wir blicken stolz auf unsere Erfahrungen zurück und freuen uns auf kommende Herausforderungen.Â
Alex, Klasse 9d, für das Team „Raumvermessungsroboter“
Wir gratulieren beiden Teams zur erfolgreichen Teilnahme am Wettbewerb, Anneke & Johanna zum Gewinn eines Sonderpreises und Alex, Leo & Johann zum 3. Preis im Fachgebiet Technik!
L. Bergmann & B. Ziegenmeyer für den PU-Baustein „Informatik und Technik – Vertiefung“
Fotos v.l.n.r: (1), (6) Spieker Fotografie, alle anderen/ZIE
Intech-Kurs 2019/2020 Spiele und Roboter der Zukunft
Die Schülerinnen und Schüler des PU-Kurses Intech haben in diesem Jahr im ersten Quartal die Programmiersprachen Scratch und Python kennengelernt. Ziel der Projektarbeit in diesem Abschnitt war die Programmierung eines Spiels.
Das zweite Quartal Stand unter dem Motto: Roboter der Zukunft. Hier haben die Schülerinnen und Schüler zunächst einen Roboter der Zukunft geplant und anschließend einen Teilaspekt ihres Roboters mithilfe der Lego Mindstorms Roboter realisiert.Â
Lars BergmannÂ
Bericht der Schülerinnen und Schüler:
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